Der Tradition verpflichtet in die Zukunft

Pressemitteilungen 11. Februar 2009

Die alljährlich stattfindende Jahrestagung der Süddeutschen Orthopäden e.V. (VSO) im Kongresshaus in Baden-Baden (30. April bis 3. Mai 2009) gibt mit ihrem wissenschaftlichen Programm bewusst Raum für Bewährtes und Neues.

Vier Tage Wissenschaft sind mit über 400 Vorträgen, Workshops und Seminaren gefüllt, deren Inhalte nicht nur für den reinen Orthopäden bzw. Unfallchirurgen ein beispielhaftes und hochkarätiges Informationsforum bieten. Die Jahrestagung mit interdisziplinärem Charakter gewinnt zunehmend unter jungen Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie an Bedeutung. „Wir wollen mit der 57. Veranstaltung konservative Inhalte pflegen und gleichzeitig den Kongress in die Zukunft führen!“, erklärt der diesjährige Kongresspräsident Prof. Dr. med. Bernd Kladny. Natürlich sind auch die Nachbar-Disziplinen wie Ärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Rheumatologen, Schmerztherapeuten, Rehabilitationswissenschaftler, Physiotherapeuten sowie Vertreter der Pflege herzlich eingeladen.

Über 2.300 Fachbesucher werden im frühlingshaften Baden-Baden zur Fort- und Weiterbildung, zum wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungsaustausch erwartet. Jedes Jahr zeichnet sich der amtierende Kongresspräsident für die Schwerpunktthemen und freien Themen verantwortlich. „Prof. Dr. med. Bernd Kladny ist es gelungen, den nicht einfachen Spagat zwischen konservativen und operativen Fragestellungen sowie orthopädischen und unfallchirurgischen Inhalten zu schaffen“, sagt dazu Dr. med. Thomas Möller, 1. Vorsitzender der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden e.V. Zahlreiche ausgewiesene, international bekannte Experten gewährleisten das hohe wissenschaftliche Niveau. Die Hauptthemen sind:

Rehabilitation des Bewegungsapparates

Das Fachgebiet mit eigenem Stellenwert in der Versorgungskette Orthopädie und Unfallchirurgie liefert einen wichtigen Beitrag für den Kongress. Die Vorträge verdeutlichen den Wandel und den Fortschritt rehabilitativer Maßnahmen unter Berücksichtigung bio-psychosozialer Aspekte.

Geronto-Orthopädie

Den aktuellen und kommenden Herausforderungen einer veränderten Altersstruktur stellen sich Orthopädie und Unfallchirurgie im Besonderen. Osteoporose als Stichwort für ca. 7,8 Mio. Betroffene bedeutet, Standards und neue Konzepte zu beleuchten.

OP or not OP

Wo stößt die konservative Orthopädie an ihre Grenzen? Wo macht das Risiko einer OP Sinn? Wo findet die Operation im bio-psychosozialen Modell ihren Stellenwert? – hinterfragt werden spezielle Themenschwerpunkte für den neuen Facharzt.

Der Fuß

Das Thema transportiert konservative Inhalte, die den Grenzbereich zur Chirurgie mit geeigneten Verfahren aufzeigen. Der Präsident der DGU (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie), Professor Dr. med. Hans Zwipp, Uniklinikum Dresden moderiert eine Sitzung „Verletzungen des Fußes“.

Freie Themen

Fachlicher Austausch zu den Aspekten Wirbelsäule, Schul-ter-, Hüft- und Kniegelenk, Traumatologie, Rheumatologie, Schmerztherapie, eigene Sitzungen zur Kinderorthopädie, Grundlagenforschung und Berufspolitik.

Die Vertreter der Industrie

Begleitet wird die 57. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden e.V. in Baden-Baden von einer großen Fachausstellung mit über 160 Ausstellern der Industrie. Der Kongress-Teilnehmer wird zu einem aktuell informierten Anwender für die technischen Erneuerungen und kann auch hier unter dem Angebot an Schulungen und Workshops auswählen.

Zum Auftakt die ersten Höhepunkte

Dr. Richard David Precht, Philosoph, Publizist und aktueller Bestseller-Autor („Wer bin ich und wenn ja, wie viele?“) hält während der Eröffnungsveranstaltung (30. April 2009, ab 16.00 Uhr) die Festrede und führt seine Hörer an die Frage heran: „Moralische Gefühle – wer trifft unsere Entscheidungen?“. Im Anschluss finden die Preisverleihungen des Carl Rabl-Preises (Auszeichnung eines Buches, das für die Breite des Fachgebietes von Orthopäden von besonderer Bedeutung ist) und des MOT-Preises statt („Medizinisch Orthopädische Technik“, Preis für innovative Arbeiten auf dem Gebiet der Orthopädie, Traumatologie, Rehabilitationsforschung und Technischen Orthopädie).

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